Vom Dach in die Notrufleitstelle

Seit einem Vierteljahrhundert ist Sicherheitsmitarbeiter Holm Gläser beim SOD. Zum Jubiläum haben wir uns mit ihm über seinen Werdegang unterhalten.

25 Jahre beim SOD sind eine beachtliche Zeit. Wie kamen Sie damals in die Sicherheitsbranche?

Zuvor hatte ich als Dachdecker in Leipzig gearbeitet, aber der Betrieb hatte geschäftliche Probleme. Da meine Mutter zu der Zeit bereits in München lebte, richtete sich mein Fokus dorthin. Über eine Bekannte wurde mir der SOD empfohlen.

Da Ihnen die Tätigkeit gefiel, haben Sie sich weiter qualifiziert …

Damals gab es die Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit noch nicht. Als Qualifikation in dem Gewerbe standen aber bereits Lehrgänge zur Verfügung. Außerdem gab es den Abschluss zur Werkschutzfachkraft, den ich erworben habe. Da ich Ende 2002 vom Objektschutz in die firmeneigene Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) gewechselt bin, habe ich außerdem 2005 die NSL-Fachkraft abgeschlossen.

Was hat sich an Ihrem Arbeitsplatz innerhalb der 25 Jahre verändert?

Im Objektschutz waren Kontrolltätigkeiten schon immer wesentlicher Bestandteil. Mit der Zeit wurden Aufgaben teils reduziert und den Anforderungen angepasst. Dafür wuchs die Servicetätigkeit an. Zudem ist heutzutage der Umgang mit Computern und Smartphones unumgänglich.

Wenn man so lange in derselben Firma arbeitet, muss das Verhältnis zu den Kolleginnen und Kollegen und auch zum Unternehmen passen. Was schätzen Sie am SOD und seinen Mitarbeitern?

In 25 Jahren lernt man natürlich eine Menge Leute kennen. Davon begleiten einen manche nur ein kurzes Stück, andere jedoch über die Jahre hinweg. Bei so vielen verschiedenen Personen kommt es auch mal zu Meinungsverschiedenheiten. Das ist normal. Aber im Großen und Ganzen hat die Chemie gestimmt. Ähnlich verhält es sich mit dem SOD: Klar gab es mal Veränderungen oder Aufträge, die mir nicht so lagen. Aber das waren ein, zwei Dienste. Ansonsten hatte ich abwechslungsreiche und teils anspruchsvolle Aufgaben, die mir Spaß gemacht haben. Mit dem SOD als zuverlässigem Arbeitgeber und den Vorgesetzten habe ich mich all die Jahre wohlgefühlt.

Können Sie uns zum Schluss noch einen Einblick in Ihre persönlichen Pläne für die Zukunft geben?

Ich kann es kaum fassen, dass ich in sechs Jahren bereits das Rentenalter erreiche, weil ich mich noch gar nicht „so alt“ fühle. Ich kann natürlich nicht in die Zukunft schauen, aber wenn ich körperlich und gesundheitlich fit bleibe, könnte ich mir durchaus vorstellen, auch darüber hinaus noch weiterzuarbeiten.

Herzlichen Dank, Herr Holm, für dieses Gespräch – und vor allem für 25 Jahre tolle Zusammenarbeit!